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Im Folgenden wird – nur in einigen wesentlichen Auszügen – der Dickdarm- und/oder Magen-Dünndarmschwerpunkt der Symptomatik dieser chronischen Magen-Darmprobleme der Katze aufgeführt, deren exakte Differentialdiagnose (genaue Symptomzuordnung) durch Ihre/n Tierarzt/-ärztin gestellt werden sollte. Kombinationen beider IBD-Spielarten (IGOR®=Oberbauch / IBD=Dickdarm) kommen vor.


Die typische Symptomatik/Befunde sowohl von IBD als auch von IGOR® der Katze treten individuell üblicherweise nicht im Vollbild der Einzelsymptome auf und sind über sporadische Langzeitbeobachtungen auch über Jahre zu generieren! Differentialdiagnostisch ist eine Futtermittelallergie auszuschließen.

Es kam/kommt dabei in diesem Projekt, das im angelsächsischen Raum -aus gutem Grund- anerkanntere System der Bürgerwissenschaft (Citizen Science) zur Anwendung: Tausende Betroffene schilderten über Jahre in klassischen Behandlungen, aber auch Telemedizin Einzelsymptome, wir hörten einfach zu und über die vielen Jahre ergab sich aus dem zunächst verwirrenden Puzzle an Einzelsymptomen ein überwiegend anamnestisch angegangenes therapeutisches Vorgehen. Unser psycho-somatischer Ansatz impliziert, dass auch Katzen einen REM-Schlaf und Träume haben. Somit haben manche auch verletzte, nachhaltig gekränkte Seelen. Dies hat endlich ätiologische Beachtung zu finden: IGOR®- / IBD-Klassiker sind z.B. (häufig zutiefst gekränkte, kaskadiert endlich situativ aggressive) Tierheimkatzen…

* Dieses Puzzle wird komplett gelöst durch www.ibd-katze.de


Symptome / Befunde bei IBD / IGOR®der Katze


Klassische IBD der Katze ( = Dickdarmproblem als Schwerpunkt)
  • Allgemeinbefinden der Katze ist ungestört, in der Regel kein Fieber, ausser in akuten Krisen
  • öfters mal kleine „kompartimentierte“ Kotballen (wie „Nürnberger Würstchen“)
  • Die Katze ist allgemein unruhig, was sich auch steigfern kann, teilweise auch zunehmende Unzugänglichkeit oder Schreckhaftigkeit, Ängstlichkeit / Phobien (Psycho-somatische Komponente)
  • auffallend laute Darmgeräusche sind zu hören
  • Die Katze hat offensichtlich Bauchschmerzen
  • Der Stubentiger setzt häufiger Kot ab ( >3 mal täglich, bis zu 10 mal)
  • teilweise explosionsartige Kotentladung ohne große Absatzmenge
  • überwiegend kleine Kotmengen
  • überwiegend schleimiger, in Schleim gehüllter, teilweise auch (hell-)blutig strähnig beaufschlagter Kot, auch ohne Durchfall
  • immer wiederkehrendes Geschehen, sich teilweise über die Zeit (Jahre!) langsam steigernd, als Ausdruck des „immunologischen Gedächtnisses“ der sich immer wieder erneuernden Darmschleimhautzellen
  • Eine klassische Durchfallbehandlung der Katze ist – wenn überhaupt – auf Dauer kaum erfolgreich
  • auffallende, kurzzeitige positive Reaktion auf parenterale Kortisonapplikation
  • im Falle einer komplexen IBD bei manchen Katzen auch fieberhaft mit komplett therapieresistent hochakutem bis chronischem Verlauf
  • CRP in der Regel (nicht immer) erhöht

IGOR® der Katze ( Dünndarm- und Magenprobleme als Schwerpunkt)
  • Die Katze neigt zu Reflux und / oder Erbrechen von wässrig/schleimigen, teilweise saueren, gelblichgrünlichen Mageninhalt
  • teilweise massive Darmgeräusche der Katze, insbesondere nachts (Parasymptikotonus)
  • Die Katze leckt viel, auch an Gegenständen
  • Der Stubentiger leidet unter wässrigem Durchfall, rezidivierend, helle Stühle, ganz offensichtlich bedingt durch  Vateri-Papillenschwellung (Galle-/Pankreas-Enzymrückstau, entsprechend erhöhte Labormesswerte Pankreas-PLI/Leber-AP) im Dünndarm
  • Der Kotabsatz und die Kotqualität der Katze sind meist unauffällig
  • Die Katze ist unruhig und schreckhaft, teilweise auch zunehmende Unzugänglichkeit oder (psycho-somatische Komponente)
  • Ihre Katze leidet unter Ängsten und Phobien
  • Der Stubentiger ist zunehmend aggressiv
  • erhöhtes Cortisol als Stress-Parameter
  • CRP +- immer in der Norm, ausser bei den häufig vorkommenden Mischformen mit der klassischen IBD; labordiagnostisch unauffällig
  • teilweise entsprechend mittelgradig erhöhte Organ-Laborwerte können Grundlage bilden, Hepatitis und oder Pankreatitis  zu vermuten…
  • Oesophagus-/Magen-Darmspiegelung: unspezifisch entzündliches Bild mit histologisch schleimhaut-assoziierten, meist geringgradiger Fibrose und lediglich locker eingestreuten granulo-lymphozytären Zellen und punkt-/flächenförmigen  Schleimhaut-Einblutungen.
  • Immer wieder begleitender Giardien-Befall als Nebenbefund, häufig als ursächlich interpretiert.

IGOR® bei Katzen tritt häufig als psycho-somatische Krankheit des Oberbauchs in Kombination mit Fragmenten oder Vollbild der klassischer IBD-Symptomatik auf.

IBD Katze Katzenblick