Slide 1
Kennen Sie folgende Symptomatik Ihrer Katze?

Immer wieder mal...

Darmgrummeln
Reflux
nächtlicher
Stuhldrang
Kotfressen
Unruhe
Durchfall
 

IBD/IGOR® bei der Katze – eine Einführung

Mittlerweile häufen sich die Fälle von betroffenen Katzen. Deshalb wurde diese Seite ins Netz gestellt.
Sie soll die leider endlich im Internet um Rat suchenden, „hilflosen“ Betroffenen, aber auch interessierte TierärztInnen für die IBD, den IGOR der Katze sensibilisieren und möglichst vielen unserer vierbeinigen Patienten durch eine sich stetig verbessernde Erfahrungsvermittlung Hilfe verschaffen.

Mit unserem Verfahren erzielen wir seit Jahrzehnten langjährige Behandlungserfolge bei Hunden mit (vorher unbefriedigend therapierter) IBD/IGOR®.
Informationen dazu finden Sie auf der Seite www.ibd-hund.de.

Wir stellen im Folgenden ein einfaches und vor allem zuverlässig zielgerichtetes diätetisch basiertes Behandlungskonzept der oft unerkannten IBD/IGOR-Fälle, die schätzungsweise >30 Prozent der chronischen, oft rezidivierenden Darmprobleme der Katze ausmachen, vor.


Der Autor zur Begrifflichkeit der „IBD“ der Katze (Inflammatory Bowel Disease):

Bowel (englisch) heißt Darm/Eingeweide, nicht aber einschränkend „Dickdarm“.
Bowel“ wird vom Autor logisch als Oberbegriff für das gesamte Darmsystem (Mund/Maul bis After) angesehen.


Der Autor fasst unter „IBD“ der Katze wie folgt zusammen:
a) die „klassische IBD“, den Dickdarm betreffend, Symptomatik (siehe unten )
b) den „IGOR®“, Rachen/Magen/Dünndarm = Oberbauch betreffend, Symptomatik (siehe unten)

Diese beiden Symptomenkomplexe sind nach Auffassung des Autors individuelle Spielarten der „IBD“ je nach Manifestation im oberen oder unteren Darmabschnitt.


Die typische Symptomatik von IBD/IGOR® tritt individuell üblicherweise nicht! unbedingt im gleichzeitigen Vollbild der im Folgenden geschilderten Einzelsymptome auf -wird leider öfters auch als Futtermittelallergie angesehen- und ist über sporadische Langzeitbeobachtungen zu generieren. Genau das aber macht deren Erfassung so schwierig oder wissenschaftlich so spannend…

Zudem ist die trotz längst wiederholt erfolgter Widerlegung der Eignung von Bluttests  zur Futtermittelallergiediagnostik eine Blutentnahme immer noch üblich .


IBD und oder IGOR® können bei jeder Katze vorkommen, auffallend häufig aber bei zwei Katzen-Gruppen:

a) gemäß ihrem Pédigrée als anamnestisch belegt „unterforderte Hauskatzen“ anzusehende oder psychisch überforderte ehemalige Tierheim-Katzen aller Rassen.

b) sehr menschennah gehaltene Katzen jeder Altersklasse.


Die übliche symptomatische Behandlung der Magen-Darmsymptome mit z.B. Antibiotika, PP-Inhibitoren und oder Kortikoiden schafft -wenn überhaupt- nur vorübergehend Besserung. Das im Zentrum einer evidenten Therapie stehende Mikrobiom wird dadurch nachweislich eher geschädigt. Beim genetisch nahe verwandten Menschen gibt es diesbezüglich bereits reichliche Informationen.

Die Schübe/Zyklen der „Magen- und oder Darmkrisen“ nehmen mittelfristig an Intensität und Häufigkeit zu. Mikroorganismen-Fehlbewuchs, Dysregulation des Immunsystems oder Nahrungsallergene provozierten ganz offensichtlich diese Art der weit verbreiteten chronisch-wiederkehrenden Magen-/Darmentzündungen mit folgenreicher Gesamtbeteiligung des gesamten Patienten physisch wie psychisch…


Auslöser von IBD/IGOR® bei Katzen

Der klinisch arbeitende Pathologe muss staunend deduzierend anerkennen: es kann als definitiv auslösender Stressor für den Patienten ausreichen, dass z.B.

  • das Frauchen einen Hexenschuss hat / ein paar Tage wegfährt / ausfällt
    … und der Mann ersatzweise die Katze versorgt…
  • die Katze Auto fahren muss…
  • man in Urlaub fährt und Koffer richtet…
  • ein Zimmer renoviert wird
  • man etwas in der Wohnung umstellt
  • Besuch kommt…
  • ein anderes Futter gefüttert wird
  • es in der (natürlich auch und gerade zwischenmenschlichen 😉 ) Beziehung kriselt…
  • Scheidung…
  • ein neues Familienmitglied hinzukommt (sowohl Zwei- als auch Vierbeiner)
  • ein Umzug erfolgt

Alleine die Haltung in der (menschlichen) Wohnung kann bei im besten Sinne eingefangenen Freigängern extremen Stress provozieren, den wir nicht wahrnehmen (können)…

Kurzum: Endlose IBD-/ IGOR®-Ursachenmöglichkeiten für das oft naturwissenschaftlich-mechanistisch unerkannte „Psycherl mit Seele = Emotion & Gefühl. Auch das ist Katze„… da muss man erst mal drauf kommen..